Warum man bei geschäftlichen Emails aufpassen soll
Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich täglich viele Mails mit Kunden wechsle - um Aufträge zu bestätigen, Nachfragen zu stellen, meine Arbeit zu erläutern.Mit vielen meiner Kunden pflege ich einen ziemlich lockeren Tonfall. Man arbeitet schon lange zusammen, hat viele Mails miteinander gewechselt, und da muss nicht immer alles bis zum Letzten ausformuliert sein. "Ok, ist erledigt, danke und VG" genügt manchmal schon als kurzes Feedback meinerseits.
Man versteht sich eben auch ohne ausschweifende Erläuterungen.
Heute allerdings wäre mir beinahe ein kleiner Fauxpas unterlaufen. Ich erläuterte einer Kundin die Fortschritte bei der Arbeit an ihrer neuen Homepage und bat sie darum, einige Funktionen selbst zu testen, bevor ich weitermache.
Der missverständliche E-Mail-Betreff fiel mir erst beim Durchlesen auf. "Jetzt sind Sie dran!" hatte ich geschrieben. Mit der Betonung auf dem "Sie" ist mit diesem Satz an sich ja auch eigentlich alles ok. Betont man allerdings das flapsige kleine Wörtchen "dran", bekommt der Betreff gleich eine ganz andere Anmutung.
Mit "Jetzt sind Sie an der Reihe" habe ich meiner E-Mail dann doch noch den potentiellen Schrecken genommen...
Der Artikel wurde am 30.09.2009 von Silvia veröffentlicht.
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