Springbrunnen umgestalten und optimieren
In der letzten Woche habe ich fast jede freie Minute im Garten verbracht. Ein Schandfleck nach dem Winter war unser Springbrunnen. An sich ein schönes Teil, das im Wechsel immer zwei Programme abspielt - einen hohen Wasserstrahl und danach ein kleines niedriges Plätschern. Obendrein ist der Springbrunnen auch noch mit LED-Leuchten mit Farbwechsel bestückt, die in der Dämmerung oder im Dunkeln das Wasser von unten wunderschön "einfärben".Diesen Springbrunnen gab es fertig zu kaufen; er besteht aus einem runden, ca. 25 cm tiefen Bodeneinsatz, dem Aufsatz, an dem zwei Pumpen befestigt sind und einer leider sehr dünnen Plastikplane, die das verspritzte Wasser auffangen und dem Auffangbehälter wieder zuleiten soll.
So sah unser Springbrunnen letztes Jahr noch aus:

Diese Plastikplane war der Schwachpunkt der ganzen Angelegenheit. Sieht nicht wirklich schön aus, ist schwer sauber zu halten und muss irgendwie beschwert werden, damit sie nicht wegfliegt.
So habe ich dann in diesem Jahr beschlossen, unseren Springbrunnen zu optimieren. Im Internet habe ich lange nach einer bezahlbaren runden Springbrunnenform gesucht und bin schließlich mit dem Ubbink Springbrunnenbecken Victoria fündig geworden: 110 cm Durchmesser, 35 cm Tiefe, 275 Liter Fassungsvermögen.
Um dieses "Teilchen" einzugraben, musste natürlich eine Menge Erde bewegt werden; glücklicherweise hat mein Liebster mir dabei geholfen. Denn spätestens an der armdicken Wurzel, auf die wir bei ca 30 cm Tiefe stießen, wäre ich wohl gescheitert. Mit dem Spaten und einem überdimensionierten Hammer konnten wir sie gemeinsam besiegen.
Auf den Untergrund kippten wir Sand und begradigten die Fläche mit Hilfe einer Wasserwaage. Leider hat sich das Springbrunnenbecken beim Befüllen dann trotzdem ein wenig zu einer Seite geneigt, aber wir hatten wirklich keine Lust mehr, das noch einmal zu korrigieren, schließlich waren schon fast 200 Liter im Becken. Vielleicht nächstes Jahr ...
So sieht der Springbrunnen nun also aus:

In den alten Auffangbehälter, den wir in die Mitte gesetzt und mit zwei Pflastersteinen etwas erhöht haben, habe ich ein kleines Loch gebohrt, damit Wasseraustausch auch dann stattfinden kann, wenn der Wasserspiegel unter den Aufsatz mit der Beleuchtung sinkt.
Und auf unserem Springbrunnen-"Teich" schwimmen nun auch zwei Wasserhyazinthen, die sich hoffentlich noch schön vermehren und die leichte Schieflage des Beckens dadurch ein wenig kaschieren.
Der Artikel wurde am 04.05.2009 von Silvia veröffentlicht.
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